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Zum Festabend aus Anlaß des 40 jährigen Bestehens der Sektion begrüßte der 1. Vorsitzende Josef Kronawitter die komplette Führungsspitze des Bayerischen Waldvereines, allen voran der Geschäftsführende Vorsitzende Georg Pletl sowie seine Stellvertreter Alfred Resch und Georg Jungwirth. Weiter kam Bürgermeister Josef Lampersdorfer und mehrere Gemeinderäte, sowie Bischöflich geistlicher Rat Pfarrer Heinrich Anzeneder. Die Nachbaresektionen waren aus Passau mit Helmut Scheuchl, aus Untergriesbach mit Heinrich Köberl und Josef Reischl, sowie aus Hauzenberg mit Kurt Maurer und Horst Welsch vertreten. Die musikalische Gestaltung lag bei den Meßnerschläger Sängerinnen und dem Harmonikatrio Kieninger.
25 Frauen und Männer hoben die Sektion am 1.Dezember 1972 aus der Taufe, deren erster Vorsitzender Otto Able, mit der Ausweisung des Naturschutzgebietes am Eidenberger Luessen die Initialzündung gegeben hat. Seine Vision führten nach seinem überraschenden Tod 1974 , Sepp Kronawitter in den langen Jahren des Vorsitzes, sowie sein Nachfolger Dr. Götz Erhard ständig weiter.
Die Frage, wohin steuert die Sektion mit seinen mehr als 600 Mitgliedern in die Zukunft beschäfftigte den Vorsitzenden.Sinkende Bevölkerungszahlen, eine zersiedelte Landschaft, durchschnitten mit einer Unzahl von Straßen, bringen Probleme. "Es fehlt die Balance, den Fortschritt in der Qualitätsverbesserung und nicht in der Quantität zu finden." Folglich muß die Vereinsarbeit in allen Bereichen der Qualitässicherung- und wo möglich dessen Steigerung dienen. Der Tourist fordere unmißverständliche Markierung, der Wanderer sei heute "Kunde". Trotz bestehender Schwierigkeiten will die Sektion am Zubringer zum "Goldsteig" festhalten.
Norbert Würfl, als Vorsitzender des heimatkundlichen Arbeitskreises registriert derzeit Markthäuser von 1747 bis 2011. Der Gedächtnisweg soll in einen Künstlersteig weiter ausgebaut werden. Die hohe Wertbeständigkeit der "Wegscheider Vorweihnacht" , auch ein Resultat der ausgewogenen Mischung aus feiner Volksmusik und Texten. Mit der Herbstveranstaltung "Auf da Ofnbänk" will man an erfolgreiche Zeiten anknüpfen.
In ihren Grußworten würdigte Georg Pletl, wie auch Pfarrer Anzeneder sowie Bürgermeister Josef Lampersdorfer und der Vorsitzende der Sektion Passau Helmut Scheuchl das Wirken der Sektion Wegscheid und seiner Verantwortlichen über die Jahrzehnte hinweg. "Ohne unseren Waldverein wäre die Heimat um vieles ärmer", so der Bürgermeister, der dem Vorsitzenden als Dank das steinerne Gemeindewappen überreichte.
Konrektor a.D. Norbert Würfl war es dann, der mit einem beeindruckenden Vortrag die 40 Jahre Waldvereine Wegscheid Revue passieren ließ. Unterstützt von einer Powerpointpräsentation durch Hans Kronawitter stellte er die breit gefächerten Aktivitäten in der Vereinsgeschichte vor. Dazu gehörten Ausflüge, Wanderweg- Markierungen, Bau des Aussichtsturmes Friedrichsberg, Restaurierung von Steinsäulen und Weidingerkreuzen, Marterln und Bildstöcken, Ausstellungen, Schaffung des Sepp-Kronawitter-Gedächnisweges, Volkstanzangebote, Sektionsabende in den Ortschaften, Faschingskranzl sowie Publikationen und Vorträge.
Nach den umfangreichen Ehrungen spielte das Harmonikatrio noch lange bei einer Brotzeit für die Festgäste.
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